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I do it my way!

Wenn ich es in Zahlen ausdrücken sollte, dann bin ich eine wohl stattliche Lady mit einer Körpergröße von knapp 1,80m und einem Gewicht, dass ich -ganz ladylike- nur auf persönliche Nachfrage evt. preisgebe. Aber soviel sei verraten: Die üppigen Proportionen sind kurvig und gleichmäßig, ich bin keine, die man(n) über's Knie zu legen wagt...lächel. Lange dunkle Haare und grüne Augen gehören zu mir. Mein Jahrgang ist 1975 und mein Sternzeichen ist das des Wassermanns. Soviel also zu den vielgeliebten Oberflächlichkeiten...

Was nun zu meiner Person zu sagen ist....
Meine Dominanz begleitet mich schon, so lange ich denken kann und das war nicht immer eine Freude. In Kindertagen hatte das Kind keinen Namen und ich war oft fehl am Platz, konnte mich mit meiner Art nicht in eine Gemeinschaft integrieren. Immer wollte ich den Ton angeben, habe Entscheidungen getroffen für die, die es meiner Meinung nach nicht vermochten und habe subtil manipuliert, wenn ich anders nicht zum Ziel kam. Das brachte wenig Freunde, ich lernte, mich auf mich selbst zu besinnen und auf meine eigenen Kräfte zu vertrauen.

Gleich nach dem Schulabschluß verließ ich mein Elternhaus im Streit und begann, mein eigenes Leben zu leben. Es bedurfte einer langen Reihe von Erfahrungen und auch so mancher persönlichen Tragödie in meinem Leben, bis ich soweit war, das Ganze, meine Gefühle, Sehnsüchte und Gedanken in den richtigen Kontext zu setzen. Mehr und mehr kristallisierte sich heraus, dass mich mein Potential in eine bestimmte Richtung bringen sollte.

Als ich meine ersten realen Gehversuche in Sachen SM mit Anfang zwanzig machte, stellte sich schnell heraus, dass zu der angeborenen Dominanz auch noch eine große Portion Sadismus gehört, der mich zu Beginn so manches Mal selbst erschreckte... Nun bin ich seit 2005 hier in Nordfriesland, habe das Projekt WALHALLA ins Leben gerufen und alles scheint sich, Stück für Stück, ganz von allein zu fügen. Mit der Erfahrung von heute, und damit meine ich sowohl die Selbsterfahrung, als auch die praktische und theoretische Erfahrung in Sachen SM, scheint alles glasklar, mein Weg vorgezeichnet und wohltuend natürlich. Ich fühle mich zum ersten Mal in meinem Leben angekommen. Das, was ich mache, die gemeinsamen Reisen, die Träume und Alpträume, die ich inszeniere und realisiere, sie sind eine Passion, meine Passion und ich spüre, dass das Limit noch lange nicht erreicht ist. Ich bin neugierig auf die Menschen, ich will wissen, was sie bewegt und treibt, möchte ihr Vertrauen gewinnen und mich dann in ihre Seele brennen, möchte meine Befriedigung darin finden, etwas ganz Besonderes für den Einzelnen zu sein. Die dunkle Seite, das, was sich nicht gehört, hat mich stets gereizt und ich will den Menschen kennenlernen, will in ihm lesen, ihn verstehen und dann gemeinsam neue Wege beschreiten. Diese Lust und Freude ist mir treu solange ich mich erinnere. Es gab, wie bei wohl jeder Erfüllung eines Lebenstraumes, auch bei mir viele Stolpersteine, die ich mir einerseits selbst legte, viele aber auch von aussen in den Weg gelegt bekam. Was mich nicht umbringt, hat mich reifer, ruhiger, überlegener und stärker werden lassen. Jetzt führe ich ein Unternehmen, das immer noch wächst und sich verändert, sich selbst reflektiert und sich auch gern der Reflexion von aussen stellt.

Ich habe, bevor ich die Chance bekam, meine Passion zur Professur und damit meine Leidenschaft zur Existenzsicherung zu nutzen, durchaus im "normalen" Berufsleben gearbeitet, habe eine Familie gegründet und bin Realist, nicht nur, wenn es darum geht, finanziell unabhäng zu sein, auch, was die seelischen Problematiken angeht, z.B. dunkle Sehnsüchte in eine Beziehung zu integrieren, versteckte Träume anzusprechen, sich evt. zu trennen, wenn es keine Basis mehr gibt, seine Sexualität zu erkennen und genießen zu lernen und letztlich, sich selbst anzunehmen, mit allem, was uns gegeben wurde. Es ist für viele nicht unbedingt ein Segen, dass sie masochistisch oder devot oder transsexuell o.ä. sind. Viele leiden darunter, schämen sich und ich versuche, meine Erfahrung weiter zu geben, damit vielleicht der ein oder andere seinen Frieden mit sich machen kann. In der Paarberatung habe ich mich oft wiedergefunden und darum pflege ich dieses Angebot auch weiterhin.

Ich bin auch keine frustrierte Hausfrau, die sich nun mit der Reitgerte der Tochter und gebrauchten Plateau Stiefeln von ebay im heimischen Schlafzimmer eines Mehrfamilien Hauses als Bizarr Lady versucht, um die Haushaltskasse aufzubessern. Durch meinen Ehesklaven masoseven hatte ich die Chance, im Eigenheim und ohne gierige Vermieter, die gern einen "Perversen Zuschlag" auf die eigentliche Miete berechnen, meine Träume zu verwirklichen. Das ermöglicht mir bis heute, mich nicht verkaufen zu müssen, die Überlegenheit auch im Alltag behalten zu können und mir meine Gäste auszusuchen. Herausgekommen ist dabei, nach nun mehr fast sechs Jahren, ein Anwesen, dass in seiner Gesamtheit hier oben im Norden sicher seines Gleichen sucht. Ich bin stolz auf das, was wir erreicht haben und blicke mit Freude in die Zukunft, bereit, sich Neuem zu stellen und, wenn möglich, auch zu verbessern.

Ein solches Projekt wie WALHALLA braucht viel Zeit, Kraft, Geld und Nerven, daher bin ich auch nicht bereit, zu verhandeln, ob jemand Tribut leistet oder nicht. Ich respektiere voll und ganz jegliche private Aktivität und Bemühung, seine Neigung auszuleben und genau das erwarte ich auch für mich. Ich habe finanzielle Interessen und dazu stehe ich auch und jeder hat die freie Wahl, sich für mich zu entscheiden oder eben privat auf die Suche zu gehen. Nur lasse ich mich nicht beleidigen oder gar degradieren, weil so mancher denkt, finanzielle Interessen und echte Leidenschaft gingen nicht zusammen. Warum sollte ich denn nicht das große Glück annehmen, dass mir zuteil wurde, nämlich, dass ich mit dem, was mich erfüllt und meine Augen zum Leuchten bringt, auch noch mein Geld zu verdienen und meine Familie zu ernähren?! Seht Ihr, mir fällt auch nichts ein...

Was gibt es noch zu sagen... Lady Jasmin hasst es, fotografiert zu werden. Ich bin so gar nicht der Typ Frau, der sich mit shopping, small talk und make up die überflüssige Zeit vertreibt und die Kreditkarte des Ehemannes schröpft nach dem täglichen Sektfrühstück. Langeweile kenne ich nicht, im Gegenteil, der Tag hat einfach zu wenig Stunden und so wenig, wie ich diese typischen Frauendinge mag, so wenig liebe ich eben auch im Zusammenhang mit SM das Posieren. Böse gucken endet bei mir mit Sicherheit in einer Katastrophe und darum habe ich angefangen, Ausschnitte aus den über 40 Filmen zu ziehen, die ich in den letzten Jahren gedreht habe. Das meiste davon aber verletzt den Jugendschutz und so werde ich mich immer mal wieder dazu durchringen, und einige gestellte Fotos machen. Ich kann nur sagen, ruft mich lieber an oder kommt gleich nach WALHALLA zum Spielen oder auch evt. erst auf ein Kennenlernen, das wird Euch zeigen, mit wem Ihr es zu tun habt. Fotos sind auf jeden Fall nicht mein favourite...lach.

Zu meiner Persönlichkeit ist noch zu sagen, dass ich es sehr schätze, wenn jemand geistig beweglich ist, etwas erlebt hat und sich selbst auch mal nicht ganz so ernst nimmt. Ich schätze schwarzen Humor und verabscheue falsche Freundlichkeit. Lieber mal ein hartes Wort zur rechten Zeit, dann ist die Luft wieder bereinigt. In WALHALLA halte ich allein die Zügel in der Hand und ich weiß um alles, was hier geschieht. In der Vergangenheit habe ich einige Versuche gestartet, neben der Familie und meinem Ehesklaven noch weitere Sklaven und Sklavinnen zu integrieren. Die Erfahrungen waren nicht durchweg positiv, denn es ist ein Drahtseilakt, einerseits die Erziehung und andererseits der Wunsch der devoten Seite nach Familienanbindung unter einen Hut zu bringen, ohne dabei selbst auf der Strecke zu bleiben. Ich bin für die Zukunft nicht abgeneigt, noch einmal einen Versuch zu starten und Platz genug gibt es auch, aber ich werde niemandem am Telefon oder per email oder nach einem ersten Treffen die Zusage für eine 24/7 Verbindung geben. So etwas bedarf ein gründliches Kennenlernen und es muß einfach passen. Wer also so etwas im Sinn hat, der ist gut beraten, erst einmal zum festen Vertragssklaven zu werden, dann sehen wir weiter.

So, dieser Text hier ist gerade spontan entstanden, weil ich beim Basteln an meiner Homepage aus Versehen den eigentlichen text gelöscht habe. Wie, weiß ich immer noch nicht, aber das würde ja nun auch nichts mehr ändern. Die Zeilen geben Euch hoffentlich einen ersten Eindruck und wenn es Euch neugierig auf den Menschen und die Herrin Lady Jasmin gemacht hat, dann erwarte ich Euren Anruf.

In diesem Sinne grüßt Euch fröhlich

LADY JASMIN