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KIDNAPPING & MORE...

Ich glaube ja bekanntlich nur bedingt an Zufälle und dass mein Anwesen im Bunkerweg liegt, der nur Anliegern frei steht, könnte bereits ein kleiner Hinweis darauf sein, was den ein oder anderen "Besucher" hier erwarten könnte...
Nicht nur die Alleinlage des WALHALLA ist prädestiniert für extreme und extravagante Inszenierungen bizarrer Fantasien. In den letzten drei Jahren hat sich gezeigt, dass mein Faible für Kidnapping hier auf vielseitige Möglichkeiten der Umsetzung trifft. Inzwischen habe ich meine Erfahrungen gemacht und diese ausgewertet, verbessert, individuell vertieft. Die Brisanz bei diesem Fetisch liegt (leider) nicht nur in der Tatsache verborgen, dass es sich unumstößlich um eine inszenierte Inszenierung handelt, das "Opfer" also weiß, dass es irgendwann, irgendwo, irgendwie überwältigt und verschleppt werden wird. Damit dieses Wissen nicht übermächtig wird und den eigentlichen Kick kaputt macht, bedarf es - wie in vielen anderen Bereichen der dunklen Lust - einer gewissen Imaginationsfähigkeit, sprich: Das Kopfkino muß funktionieren. Ich versuche, die Session möglichst real zu halten, aber Wunder kann auch ich nicht bewirken - jedenfalls nicht in diesem Bereich... lächel. Spannend wird es, wenn ich auch andere Personen, Statisten, Handlanger mit ins Spiel einbeziehen kann und das "Opfer" nicht ausschließlich auf die Überwältigung durch Frauen fixiert ist. Es gibt auch die Variante, dass die Gefangennahme ausschließlich von mir und einer weiteren Dame ausgeführt wird, aber der Echtheit und dem Überraschungsmoment kommt das leider nicht immer zu Gute.
Der zweite Punkt, dem man bei Realisierung dieser Fantasie unterworfen ist, lautet "political correctness", zu deutsch: Was sagt das Gesetz dazu? Ich habe mich entsprechend darüber informiert, vor allem deshalb, weil man hier in Deutschland meist niemals vollkommen ungestört ist. Es gibt (fast) immer eine Else Kling (...Lindenstrasse lässt grüßen...), die meint, ihre Bürgerpflicht leider zum - für uns falschen Moment - nachkommen zu müssen. Für diesen Fall, den ich allerdings mit allen mir zur Verfügung stehenden Mitteln zu verhindern suche, ist die letzte Absicherung eine schriftliche Zusage, die das "Opfer" in seiner Hosentasche o. ä. deponiert hat und seine Freiwilligkeit dokumentiert. Der "worst case" - den ich allerdings noch nicht selbst - dank guter Vorbereitung - erleben musste, wäre eine Polizeikontrolle, die rechtlich dann nichts nach sich ziehen würde, wie ich mir vom Anwalt habe versichern lassen. Ein übermäßiger Adrenalinkick allerdings, ist mehr als garantiert...
Lange Rede, kurzer Sinn: Die Inszenierung eines Kidnappings ist ein brisanter Einstieg für eine Inhaftierung, eine militärische Verhörprozedur oder eine Langzeiterziehung über mehrere Tage. Wer sich näher darüber informieren möchte, der möge mich anschreiben, detailliert und präzise, denn gerade dieses Thema ist aufwendig und "Fakes" kosten noch mehr Zeit, Nerven und vor allem Spaß an der Freude, als in den übrigen Bereichen ohnehin. Auch an einem evt. Erfahrungsaustausch bin ich immer interessiert. Fragen lohnt (fast) immer...